
Im Jahr 2003 sahen wir auf einer Ausstellung die Idee des Naturschwimmteiches. Nun haben wir keinen großen Garten – also: größtmöglich anlegen (Firma Bienger), nie wieder Rasenmähen… Der Schwimmbereich hat jetzt 8 m Länge und 1,6 m Tiefe. Drum herum sind Flachwasserzonen, die für die natürliche Reinigung sorgen. An einem Skimmer mit Sieb wird Wasser abgesaugt, und in den Randbereichen, in der Tiefe und einem Sprudelstein wieder eingelassen. Die Pumpe lassen wir nur nach dem Schwimmen laufen, ca. 1 h pro Tag. Das Sieb muss täglich gereinigt werden, wobei wir vorher erstmal schauen, ob Libellenlarven und Molche zu retten sind.
Entscheidend für die Wasserqualität ist es, möglichst wenig Biomasse einzubringen. Also: Blätter abfischen, Bodenreinigung mit einem Kescher (1× pro Woche reicht), und insgesamt möglichst sauber halten. Fische gehören nicht in einen Schwimmteich. Die anderen Tiere kommen von alleine – Molche (an die 100 wandern jedes Frühjahr ein und verschwinden wieder im Mai), Kröten, Libellen, Wasserläufer, Rückenschwimmer etc. Natürlich gibt es Leute, die schwimmen nicht gerne neben Molchen…
Insgesamt sind wir nach 9 Jahren weiterhin begeistert. Ich selber liebe ja das Wasser sowieso, drauf & drin, und schwimme jeden Morgen in unserem Teich.