Ein schwarzes Gitter mit engen Spalten, das sich hin- und herbewegt. Es deckt ein Muster ab, und durch die Schlitze sieht man links einen “Pacman”, der Kugeln absendet.
Das Gitter “anfassen” (mit Maus oder Finger, Autorun schaltet sich dann ab) und selbst bewegen. Man sieht genauer, was passiert, wenn man das Gitter leicht nach oben schiebt, sodass nur die Hälfte des Musters abgedeckt wird.
Im Autorun-Modus ist es interessant, die steps zu verändern. Die Schlitzbreite (gap) ist über 2 nicht mehr optimal.
Wahrscheinlich hat jeder schon mal mit einem Daumenkino gespielt? Das zeigt, dass in unserer Wahrnehmung eine Folge von Bildern in einen scheinbar kontinuierlichen Film verwandelt wird, das sog. “φ-Phänomen”. Das “Kinegramm” hier beruht auf demselben Prinzip: Mehrere Schritte einer Animationssequenz werden gemalt, und je ein Schritt ausgewählt, je nach Schlitzposition – da muss natürlich alles genau zusammenpassen.
Es handelt sich hier um Moirées, insbesondere “Shape Moirées”, die ich auch hier und hier zeige.